Repression

Die Aachener Polizei und Justiz ist bekannt dafür Linke und vermeintliche Antifaschist*innen unerbittlich juristisch zu verfolgen. Aktuell finden mehrere Prozesse gegen politisch aktive Menschen aus Aachen satt. Wir versuchen hier eine kleine Dokumentation der Texte, Prozesserklärungen, Solidariätsberichte und Zeitungsartikel, welche zu den Prozessen veröffentlicht werde, aufzustellen. Für weitere und detailliertere Informationen könnt ihr auf dem Blog der Antirepressions Gruppe in Aachen nachschauen.

Festnahme zweier Antifaschist*innen

Am Donnerstag den 17.03 nahm die Polizei zwei Antifaschist*innen fest. Diese wurde am nächsten auf drängen der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft überstellt. Mittlerweile wurde eine der beiden aus der Untersuchungshaft entlassen. Alle weiteren Informationen findet ihr hier. Solibild 1, 2 & 3

 

Prozess gegen einen Versammlungsleiter

Die Demo mit dem Motto „Wer nicht feiert hat verloren“ fand im Rahmen des AZ Festes 2015 statt. An der Demo beteiligten sich Menschen aus verschiedenen politischen Zusammenhängen, aber auch interessierte Bürger_innen und Familien mit ihren Kindern. Die Demonstration hatte den Zweck, den 70. Jahrestag der Kapitulation Nazideutschlands zu feiern und ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Kapitalismus zu setzen.

Der Versammlungsleiter wird nun angeklagt, weil er angeblich nicht dafür gesorgt habe, die Versammlungsauflagen durchzusetzen. So wird behauptet, dass Menschen Glasflaschen mitgeführt hätten, sowie dass bei den Stofftransparenten im vorderen Block nicht der Mindestabstand eingehalten wurde.

Bisher gabe es 6 Verhandlungstage und noch mindestens ein weiterer ist angesetzt. Mehr Informationen findet ihr hier und wenn in Zukunft weitere Texte veröffentlicht werden, werden diese ebenfalls hier dokumentiert. 

 

Prozess gegen Lianne Z. im Dezember 2016

Einer der größten Prozesse in Aachen mit politischem Hintergrund fand gegen  einer Anarchistin aus den Niederlanden. Sie wurde angeklagt wegen eines Banküberfalls auf eine Filiale der Aachener Bank, welcher 2013 stattfand. Die Angeklagte wurde am 08. Dezember freigesprochen. Da die Staatsanwältin Revision beantragt hat, wird das Urteil von dem Bundesgerichtshof überprüft. Wir möchten euch den Solidaritätsblog empfehlen. Außerdem erschien auf Indymedia ein längerer Text, der uns sehr gefiel.  Krurz möchten wir auch noch auf Berichte der Lokalpresse aufmerksam machen: ein Video und ein Artikel nach dem Freispruch.

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