Studentenverbindungen und die Neue Rechte

Vortrag als Teil der Kritischen Einführungswoche

 

„der These von der Alleinschuld Deutschlands am 2. Weltkrieg entgegentreten“

Das oben genannte Zitat stammt von der Burschenschaft „Libertas Brünn zu Aachen“. Steht dieses Zitat bespielhaft für das Gedankengut, welches in Burschenschaften gepflegt und verbreitet wird? Es ist unbestreitbar, dass in fast allen deutschsprachigen Studentenverbindungen keine Aufarbeitung der Mitverantwortung am Nationalsozialismus stattfand. Wie sieht es aber aktuell aus? Welches Weltbild wird in Verbindungen und Burschenschaften nach ´45 vermittelt? Warum dürfen keine Frauen Burschenschaften beitreten? Welche Verbindungen bestehen zu Vordenkern der „Neuen Rechten“?  Wo machen sie rechte und nationalistische Politik an Universitäten salonfähig? Wie versuchen nationalgesinnte Burschenschaftler in der AfD politisch Karriere zu machen?

Der Vortrag wird versuchen diese Fragen zu beantworten und eine Einschätzung zu geben, inwieweit Burschenschaften von dem aktuell in Deutschland stattfindenden Rechtsruck profitieren können.  Zusätzlich gibt es einen kurzen Abriss über die Geschichte studentischer Verbindungen in Deutschland, sowie eine Erklärung wie das sogenannten „Bundesleben“ in Verbindungen abläuft.

Der Vortrag findet am Samstag 07.10 um 15:00Uhr im Autonomen Zentrum Aachen statt. 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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