Es gibt kein ruhiges Hinterland

Keinen Frieden mit der Festung Europa und ihren Fans!

Der AfD Kreisverband Düren will am Dienstag den 21.02. Jörg Meuthen zu einem Vortrag einladen. Meuthen gilt als prominenter Unterstützer von Björn Höcke, gegen den aufgrund seiner rassistischen und völkischen Aussagen ein Parteiausschlussverfahren angestrengt wird. Der Begriff „rechter Flügel der AfD“ lässt den Trugschluss zu, es gäbe einen der dies nicht sei, beschreibt dennoch seine Position innerhalb der Partei. Wir verstehen die AfD als parlamentarischen Ausdruck des sogenannten Rechtsrucks der Gesellschaft. Ihre Akteur*innen tragen maßgeblich zu einer Verschiebung des gesellschaftlichen Diskurses bei, in dem rassistische und völkische Aussagen längst keine Randerscheinung mehr ausmachen.

Im Frühling und Sommer dieses Jahres sind sowohl Land- als auch Bundestagswahlen und das selbstartikulierte Ziel der AfD ist eindeutig: feste Etablierung in der deutschen Parteienlandschaft als mindestens drittstärkste Kraft. Dies zwingt die AfD nun in die Offensive. Der Kampf um Wähler*innen und Diskurshoheiten vor der Wahl hat begonnen und wird nicht grade von Zurückhaltung geprägt.

Der Betreiber der Stammtisch-Gaststätte „Gaffel Häusgen Hambach“, die am Dienstag Austragungsort sein wird, erklärte seine falsche Gastfreundschaft damit, dass er keine Begründung sehe „eine demokratisch legitimierte und zugelassene Partei auszuschließen“. Wir schon. Die AfD als „normalen“ Diskussionspartner zu behandeln, bedeutet ihnen eine Bühne zu geben.

Am Dienstag um 16:30Uhr in Düren am Busbahnhof! Von da aus geht es weiter nach Hambach. Es gibt kein ruhiges Hinterland! Weitere Informationen auf dem Blog der Antifa Düren

Keinen Frieden mit der Festung Europa und ihren Fans!

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Rechte Szene in Aachen

 

Broschüre über die rechte Szene in Aachen

Vor kurzem wurde von Antifaschist_innen eine Broschüre über die verschiedensten Akteur_innen der rechten Szene in Aachen und der Umgebung veröffentlicht. Die Broschüre und der zugehörige Artikel wurden auf  linksunten hochgeladen. Zur Sicherheit und zur Dokumentation haben wir sie selber noch mal als PDF online zur verfügung gestellt. Wir raten allen Menschen in Aachen sie sich durchzulesen und die Gesichter und Namen einzuprägen. Nazis erkennen und aus der Deckung holen!

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AfD – Stammtisch in Haaren

 

Proteste gegen den AfD – Stammtisch

Am Mittwoch den 04.01.2017 veranstaltete der AfD-Kreisverband der Städteregion Aachen einen Vortrag zum Thema „Linksextremismus in Aachen“. Dieser fand in der Gaststätte „Sängersheim“ im Stadtteil Haaren statt. Referieren sollte zu diesem Thema der einschlägig bekannte ehemalige PI-News Schreiber Albert Paparo. Dieses Event wollten sich einige engagierte Antifaschist*innen nicht entgehen lassen und beschlossen, dem „Sängersheim“ einen Besuch abzustatten.

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Rechte Aufmärsche in Köln verhindern

Naziaufmärsche am 07. & 14. Januar in Köln

Diesen Samstag wollen Rassist*innen von Pro-NRW die Vorkommnisse der Kölner Silvesternacht von 2015 zum Anlass nehmen, um eine Demonstration quer durch Köln zu machen. Unter dem Motto „Kein Vergeben – kein Vergessen! Ein Jahr nach dem Sex-Pogrom/Köln“ werden sie durch die Stadt ziehen. Nur eine Woche später mobilisiert der Neonazi Jan Fartas ebenfalls zu ähnlichem Zweck nach Köln-Kalk.

Das Bündnis Köln gegen Rechts mobilisiert am 07.01.2017 um 13:30 Uhr zur Gegenkundgebung auf den Bahnhofsvorplatz. Am 14.01.2017 wird für 13:30 Uhr auf den Ottoplatz/ Bahnhof Deutz mobilisert.

Rassist*innen und Antifeminist*innen werden wir nicht die Deutungshoheit überlassen. Die Instrumentalisierung von sexualisierter Gewalt für menschenfeindliche Scheiße darf nicht unbeantwortet bleiben !

Feminismus bleibt antirassistisch ! Keinen Meter den Nazis !

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Neue Facebookseite

Neue Facebookseite von antifa en détail [aachen]

Nachdem Facebook unsere alte Seite gelöscht hat bzw. uns den Zugriff auf ihr verweigert, haben wir beschlossen noch einmal eine neue Seite einzurichten. Diese findet ihr hier. Auf die Seite Anifa en détail haben wir leider kein Zugriff mehr, jeodch weigert sich Facebook (bisher) sie zu löschen. Ihr könnt gerne die alte Seite entliken und auch melden, vielleicht wird sie dann gelöscht. Auf unserer Facebookseite werden wir uns nicht nur auf Sachen von uns beschränken, sondern auch Beiträge, Informationen, Aktionen, Vernstaltungen und Texte von anderen Gruppen teilen. 

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Unsere Stadt – Unser Viertel!

Zur Situation im Frankenberger Park in den letzten Monaten

viertel-sauber-halten

Am 13.08.2016 wurde in der Aachener Zeitung der offene Brief eines Anwohners an den Oberbürgermeister Marcel Philipp veröffentlicht, in welchem die Zustände im Frankenberger Park thematisiert werden. Der Anwohner beschreibt den Park als einen Ort, der nur von randalierenden und unruhestiftenden Personen genutzt wird. Des weiteren wird er als vermüllt und unnutzbar dargestellt. Diese sehr einseitige Darstellung kaum haltbar ist, wird jeder der einen Samstag im Park verbringt bestätigen können. Für die Stadt, die für die drastische Veränderung der Situation nach dem Erscheinen des Leserbriefes verantwortlich ist, spielt das offensichtlich keine Rolle.

Mittlerweile zeigen Polizei und Ordnungsamt nun ständig ihre Präsenz. Diese Präsenz hat jedoch keine positive Auswirkung. Es kommt zu Schikanierungen seitens Polizei und des Ordnungsamtes, häufig provozieren die Ordnungshüter Konflikte durch ihr respektloses, aggressives Auftreten. Ständig fahren Ordnungsamt- und Polizeistreifen durch das Viertel, Leute werden von Polizisten eingekesselt und grundlos durchsucht und Menschen, die keinen Wohnplatz haben, werden vertrieben, da sie offensichtlich nicht in das Bild des aufgewerteten, hippen und stark von Gentrifizierung betroffenen Frankenberger Viertels passen.
Das ist eine Vorgehensweise, welche wir aufs Schärfste verurteilen und nicht dulden, wir werden uns den Park nicht von Ordnungsamt und Polizei nehmen lassen.
Der Park ist und bleibt Raum für alle. Er soll ein Raum sein in dem man sich ungestört treffen, sich sportlich betätigen oder auch, wie im Falle eines Obdachlosen, ohne Schikanen längere Zeiträume aufhalten kann.
Falls die Anwohner*innen, die sich beschwert haben, wie in dem offenen Brief behauptet, Interesse an einem Dialog haben, wofür es bis jetzt keine Anzeichen gab, so sollen sie direkt mit den Nutzer*innen des Parks sprechen. Die Angelegenheiten des Parkes und des Viertels können wir durch Dialog auf Augenhöhe klären, dafür brauchen wir keine Polizei und Ordnungsamt!

Wir sind gespannt wie die Situation sein wird, wenn der Frühling wieder einzug halten wird und der Park vermehrt genutzt wird.

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Keine Lesung mit Thilo Sarrazin

Brief an die Buchhandlung Gollenstede in Heinsberg

Sehr geehrte Betreiber_innen der Buchhandlung Gollenstede,

in Ihren Lokalitäten soll am 29. September eine Veranstaltung mit dem rassistischen Autor Thilo Sarrazin stattfinden.Veranstaltungen mit Menschen durchzuführen, die Aussagen tätigen wie beispielsweiseDie Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate“, heißt nicht „auch andere Meinungen“ zu tolerieren.Es heißt sich zum Mittäter machen. Sarrazin träumt von abgeschlossenen „Lebensräumen“ für jedes Volk und war mit seinen Forderungen nach „Zuwanderungsstopp“ Vor- und Wegbereiter des anhaltenden Rechtsruckes in der Gesellschaft.

Er wertet migrantische Minderheiten permanent ab, während er die „deutschen“ Eigenschaften in den Himmel lobt. Dies geht sogar soweit, dass er behauptet, die seiner Meinung nach nicht integrierbaren arabisch- und türkischstämmigen, Minderheiten müssten „aussterben“.

Von den klassischen Rassisten unterscheidet ihn nur, dass er nicht von „Rasse“ sondern von nicht zueinander passenden „Kulturen“ spricht. Das Argumentationsmuster und die Schlussfolgerung bleiben aber trotz salonfähiger Ausdrucksweise die gleiche:Die „Ausländer“ müssen raus!

Wir fordern Sie hiermit auf, sich von seinen rassistischen Thesen zu distanzieren und die Veranstaltung abzusagen.

Kein Raum für Rassisten!

 

antifa en détail

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Nachbericht zum AfD-Infoabend in Düren

Dieser Text erschien zuerst auf der Facebookseite der Antifa Jülich.

 

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Seit knapp einem Monat bewarb der AfD-Kreisverband Düren für den 15.9. einen Vortrag mit Marcus Pretzell in Jülich. Dieser wollte das aktuelle Parteiprogramm zur Landeswahl vorstellen.
Der Veranstaltungsort konnte zum Glück frühzeitig ausfindig gemacht werden und die Hotelleitung informiert werden.
Da die Hotelleitung des JUFA Jülich in der Veranstaltung und der Partei kein Problem sah, wurde die Deutsche Geschäftsleitung informiert. Diese kündigte daraufhin den Vertrag, was nachvollziehbar ist, wenn man sich den Leitfaden der JUFA Hotels anschaut (1).

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AfD Veranstaltungen im Aachener Raum

Versuche Veranstaltungen der AfD in der Region zu verhindern

Nach dem die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 24% erzielte und nun auch mit 20% in den Landtag in Mecklenburg-Vorpommern einzieht, wird jetzt auch der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen spürbarer.

Am Freitag den 05.8.2016 sollte ein Vortrag mit dem Thema „Hat Europa eine konservative Zukunft?“, im Mercure Hotel in Aachen stattfinden und am 15.09.2016 sollte ein Informationsabend im Jufa Hotel in Jülich durchgeführt werden. Bei Beiden sollte Marcus Pretzell, Vorsitzender der AfD Nordrhein-Westfalen, Spitzenkandidat

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KoZe bleibt!

Solibild KOZE HH

 

Am 16.09.2016 wird die Räumungsklage gegen das Kollektive Zentrum in Hamburg vor Gericht verhandelt. Vor dem Amtsgericht Hamburg wird eine Kundgebung stattfinden, um gemeinsam Protest zu zeigen (weitere Infos auf dem Blog).

Mit dem Foto möchten wir unsere Solidarität zeigen. Wir sagen, ‚KoZe bleibt!‘ Denn wir brauchen selbstverwaltete und selbstbestimmte Zentren und Häuser, als Anlaufpunkt für Menschen und um sich zu organiseren. Orte wo es keine Ausgrenzung, auf Grund von gesellschaftlichen Vorurteilen oder finanziellen Mitteln gibt.

Wir solidarisieren uns, mit allen räumungsbedrohten linken Zentren, egal ob KoZe, Altes Sportamt oder M99.

Nehmt ihr unsere Häuser weg –  machen wir eure City platt!

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