Die ideale Türkin

Frauen bei den Grauen Wölfen

Türkische Ultranationalist_innen, auch Graue Wölfe oder Ülkücüler genannt, haben in der Ausgestaltung der türkischen Republik immer eine bedeutende Rolle gespielt. In Deutschland sind die türkischen Ultranationalist_innen seit den 60er Jahren die größte Gruppierung mit menschenverachtenden Einstellungen unter den zugewanderten Communities. Jedoch hat das Phänomen im öffentlichen Diskurs, wissenschaftlichen Abhandlungen und politischen Positionspapieren nur unzureichend Niederschlag gefunden.
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Gedenkdemo in Solingen

Aufruf zum antifaschistischen Block

25 Jahre nach dem Mordanschlag von Solingen
Erinnern heisst dem Rechtsruck entgegentreten

Gedenk-Demo: 25 Jahre Solinger Brandanschlag am 26. Mai um 12:00 Uhr

Zugtreffpunkt aus Aachen: 8:30 Uhr am Autonomes Zentrum Aachen anschließend nehmen wir um 8:51 Uhr den RE1 von Gleis 2, in Köln steigen wir dann um und fahren mit den Genoss*innen aus Köln weiter Richtung Solingen.

Solingen 1993 – Niemals vergessen

Unmittelbar nach der deutschen Einheit führte eine rassistische Medien- und Gewaltkampagne zur Abschaffung des Grundrechts auf Asyl. Neonazis, Bürger*innen und die etablierten Parteien zogen an einem Strang und verkündeten unisono, dass in Deutschland kein Platz mehr sei für Asylsuchende. Noch während des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen vereinbarten CDU/CSU, FDP und SPD die Grundgesetzänderung.
Am 26. Mai 1993 wurde schließlich der Grundgesetzartikel 16 gestrichen, der – als politisches Bekenntnis nach dem Nationalsozialismus –, allen “politisch Verfolgten” einen Rechtsanspruch auf Asyl eingeräumt hatte. Ersetzt wurde er durch den Abschiebe-Artikel 16a.
Die Neonazis und BrandstifterInnen sahen sich in ihrer Mobmentalität bestärkt. Sie feierten die Entscheidung des deutschen Staates drei Tage später mit einem Brandanschlag auf das Haus der Solinger Familie Genç. Dabei starben fünf Menschen: Hatice Genç, Hülya Genç, Saime Genç, Gürsün İnce und Gülüstan Öztürk. Vierzehn weitere wurden teils schwer verletzt. Der Rechtsruck, der zuvor durch die Gesellschaft gegangen war, und der von der Bundesregierung nicht nur nicht aufgehalten, sondern aktiv befeuert worden war, hatte Todesopfer gefordert. Continue reading

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„Solange ein Auge nach Zion blickt“

Vortrag am 18.05

Ort: Autonomes Zentrum Aachen – Einlass: 18:30 Uhr

„Solange noch im Herzen / eine jüdische Seele wohnt / und nach Osten hin, vorwärts / ein Auge nach Zion blickt / solange ist unsere Hoffnung nicht verloren“ heißt es in der haTikwa. Heute die Hymne des Staates Israel, war sie seit dem ersten Zionistenkongress 1897 in Basel Hymne der zionistischen Bewegung. haTikwa, das heißt „die Hoffnung“: Hoffnung zunächst, dem drückenden europäischen Antisemitismus zu entkommen; später, dem Horror der nazideutschen Todesmaschinerie zu entfliehen; immer die Hoffnung, ein neues Leben aufzubauen, es aufzubauen in einem Land, in dem Jüdinnen_Juden nicht Fremdkörper, sondern „Hebrews in their own country“ (Richard Crossman) sind.
Keine Persönlichkeit der neueren jüdischen Geschichte hat diese Hoffnung derart inkarniert wie Theodor Herzl. 1895, damals noch als Pariser Auslandskorrespondent der „Neuen Freien Presse“, notierte der renommierte Journalist (aber wenig erfolgreiche Stückeschreiber) in sein Tagebuch: „Ich arbeite seit einiger Zeit an einem Werk, das von unendlicher Größe ist. Ich weiß heute nicht, ob ich es ausführen werde. Es sieht aus wie ein mächtiger Traum. Aber seit Tagen und Wochen füllt es mich aus bis in die Bewusstlosigkeit hinein (…)“. Dieses Werk und diese Aufgabe, sollten ihn die kommenden neun Jahre bis zu seinem Tod nicht mehr loslassen. Wir nehmen den 70. Jahrestag der Gründung Israels zum Anlass, um mit euch über Herzls Lebenswerk und die frühen Anfänge des Zionismus ins Gespräch zu kommen.

Zu diesem Zweck haben wir João Leal als Referenten eingeladen. Der Student der Politikwissenschaften wird über die Lage der jüdischen Bevölkerung Europas im ausgehenden 19. Jahrhundert, frühe Zionist_innen, Herzls Leben und die ersten Jahre der zionistischen Bewegung referieren.

Kommt und bringt eure Freund_innen mit!

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Urteil gesprochen

Letzte Woche Donnerstag wurden im Prozess wegen der Spotandemonstration am Rathaus Aachen im Sommer 2015 die Urteile gegen die 4 Angeklagten gesprochen. Für 3 der Beschuldigten endeten die 3 Prozesstage mit Freisprüchen in alle Anklagepunkten. Der 4. Angeklagte wurde zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 15€ verurteilt. Weitere Infos findet ihr in diesem Artikel, Berichte zu Tag 1 & 2 haben wir euch ebefalls verlinkt. Vor dem Prozess haben wir zusammen mit der Antirepressions Gruppe Aachen eine Kundgebung vor dem Gericht organisiert. Bei dieser habem wir Flyer veteilt auf denen über die Hintergründes des Verfahrens infomiert wurde. Außerdem wurden 2 Redebeiträge gehalten, in denen Polizeigewalt in Aachen und Den Haag thematisiert wurden. Ein ausführlicher Prozessbericht wird in Kürze auf der Seite der Antirepressionsgruppe Aachen erscheinen.

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Antirepressionskundgebung

Kundgebung vor dem Amtsgericht Aachen

Vor dem Aachener Landgericht läuft Aktuell ein Prozess gegen vier Aktivist*innen, welche 2015 an einer Spontandemonstration gegen Polizeigewalt teilgenommen haben sollen. Bei der Spontandemonstration soll es angeblich zu Beleidigungen und Angriffen auf Polizeibeamt*innen gekommen sein. Bei den ersten beiden Prozesstagen gab es bisher keinerlei Aussage,n welche dies bestätigen beziehungsweise die Vorwürfe einem der Angeklagten zugeordnet werden konnten. Der Prozess ist bis jetzt eine einzige Farce, da die Behörden noch keine klaren Beweise vorlegen konnten. Wir rufen deshalb dazu auf, am Donnerstag um 10:30 Uhr zum Aachener Landgericht zu kommen und mit der Kundgebung die Angeklagten zu unterstützen. Außerdem wäre es für die Betroffenen sehr schön, wenn im Anschluss an die Kundgebung um 12:30Uhr alle gemeinsam in den Gerichtssaal gehen um ihnen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.

Wann? – Do., 26.04.2018 10:30Uhr
Wo? – Aachener Landgericht, Adalbertsteinweg 92
FB – Veranstaltung hier
Für nähere Infos zu den Hintergründen guckt doch einmal auf dem Blog der Antirepressionsgruppe Aachen hier vorbei:

Bringt eure Freund*innen mit und zeigt eure Solidarität!

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Naziaufmarsch in Dortmund

„Europa erwache“ am 14.04 verhindern

Seit geraumer Zeit mobilisieren die Neonazis rund um die „Die Rechte Dortmund“ europaweit zu ihrem Aufmarsch unter dem Motto „Europa erwache“ am 14.04. Zu der Situation in Dortmund wollen wir ein paar kurze Worte verlieren. Seit Jahren existiert eine gut organsierte, europaweit vernetzte Neonaziszene. Zwar ist es nach dem Verbot des „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO), rund um den aktionsorientierten bis militanten Teil, welcher den Dortmunder Stadtteil Dorstfeld als „Nazi-Kiez“ für sich reklamierte, eher ruhig geworden. Jedoch führte der Verbot des NWDO zu keiner Zerschlagung der lokalen Naziszene.
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Demobericht

Impressionen zu „Feminismus in die Offensive“

Vergangenen Samstag rief die christlich-fundamentalistische Initiative „EuroProLife“ zur Teilnahme an der alljährlich stattfindenden Demonstration „1000 Kreuze für das Leben“ auf. (Eine genauere Darstellung über Hintergründe und Programmatik der Fundis findet ihr auf unserem Blog [1].) Um der reaktionären Weltanschauung der christlichen Fundamentalist_innen etwas entgegenzusetzen, mobilisierten wir gemeinsam mit anderen linksradikalen Gruppen aus Köln, Bonn, Hagen u.a. zu Blockaden gegen den 1000-Kreuze-Marsch und zur Teilnahme an einer von Münsteraner Genoss_innen organisierten feministisch-linksradikalen Demo. Continue reading

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Naziaktivitäten 2017

Recherchebroschüre für Aachen und Umgebung

Einige Leute haben sich die Mühe gemacht eine Broschüre mit den Informationen über die rechte Szene in Aachen im Jahr 2017 zu erstellen. Die Broschüre wurde vor einer Woche hier auf indymedia veröffentlicht. Wir haben uns entschieden zur Dokumentation und zur Archivierung diese ebenfalls auf unserem Blog zu speichern. Da Recherchearbeit nicht Teil unser Gruppenarbeit ist, sind wir sehr froh darüber, dass andere Menschen ihre gesammelten Informationen zu einer Broschüre zusammenfassen und diese veröffentlichen. Thematisiert werden das „Syndikat 52“, eine Gruppe, die als Projektgruppe der Partei Die Rechte Heinsberg/Aachen und direkte Nachfolgerin der „Kameradschaft Aachener Land“ fungiert, die Identitäre Bewegung, die AfD Aachen sowie die Entwicklung der Aachener Fußballszene. Wir finden die Broschüre sehr gelungen und raten alle interessierten Menschen in der Euregio diese zu lesen.
Hier findet ihr die PDF-Datei der BroschüreAntifarecherche Aachen 2017

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Gedanken zum 1000 Kreuze Marsch

Wir sind gegen “1000 Kreuze für das Leben” – deshalb:

Der religiöse Gebetszug “1000 Kreuze für das Leben”, der morgen, am 17. März 2018 in Münster stattfindet, ist ein Angriff auf das körperliche Selbstbestimmungsrecht von schwangeren Frauen und ein Symptom des antifeministischen Rollbacks. Hier erklären wir, weshalb:
Organisiert von der Initiative EuroProLife, demonstrieren an diesem Tag tausende von christlichen Fundamentalist_innen gegen das Abtreibungsrecht von Frauen und „beten“ dabei für die 1000 Kinder, die, ihrer Ansicht nach, an einem gewöhnlichen Arbeitstag in Deutschland abgetrieben werden. Diese Zahl ist allerdings völlig haltlos. Continue reading

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Feminismus in die Offensive

Demonstration und Aktionen in Münster

Für den 17. März haben sich christliche FundamentalistInnen dazu verabredet, in Münster gegen Abtreibungen und körperliche Selbstbestimmung zu demonstrieren. Antifeminismus ist seit Jahren eines der wichtigsten Scharniere zwischen konservativer und radikaler Rechter in Deutschland. Grund genug für uns, gemeinsam mit den GenossInnen vom Antifa AK Köln und AK Antifa Hagen dorthin zu fahren und ein lautstarkes Statement gegen Antifeminismus zu setzen.

Wir treffen uns am Samstag um 8:45 Uhr am AZ Aachen und nehmen anschließend gemeinsam den Zug vom Hauptbahnhof. In Münster findet um 16 Uhr die gemeinsame Demonstration „Feminismus in die Offensive“ statt. Vorher ab 13 Uhr wird es kreative Aktionen geben, um den Fundis ihren „1000 Kreuze Marsch“ zu vermiesen. Hier könnt ihr euch die Aktionskarte als PDF herunterladen. 

Hier findet ihr noch den Aufruf der Münsteraner GenossInnen von Eklat.

Antifeminismus ist keine Alternative!

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